Wie hättest du dich entschieden?
Entscheidungen sind integraler Bestandteil unseres Lebens. Jeden Tag müssen wir sie treffen. Sehr viele davon treffen wir unbewusst, viele auch gut überlegt. Entscheidungen sind wichtig, denn wir legen damit fest, wie unsere Vorstellung der Zukunft Gestalt annimmt.
In der Bibel lesen wir auch viel über Menschen, welche sich entschieden haben. Einige davon sind Jesus Christus persönlich begegnet. Im Johannes-Evangelium lesen wir eine bemerkenswerte Begebenheit. Sie handelt davon, wie Jesus einmal über 5000 Menschen mit nur zwei Fischen und fünf Broten statt macht. Natürlich sind viele so jemandem, der so etwas kann, nachgelaufen. Waren da doch außerdem noch die anderen Wunder, welche Jesus tat: viele Lahme konnten wieder gehen, Blinde konnten sehen und Krankheiten wurden wundersam geheilt. Diese Chance, kostenlos versorgt und umsorgt zu werden, lässt man sich doch nicht entgehen, oder? Eine solche Person nimmt man sogar als König an! Das ist genau das, was die Menschen damals vorhatten.
Dann aber passiert etwas Eigenartiges: Viele Menschen gehen von diesem Jesus weg und folgten ihm nicht mehr. Was war passiert? Woher dieser plötzliche Sinneswandel? Hat dieser Jesus seine Wunderkraft verloren?
Natürlich kümmert sich Jesus um die Menschen. Sein Erbarmen und Mitleid sehen wir in vielen Begegnungen. Aber das ist nicht alles. Sein eigentliches Anliegen war es, den Menschen zu zeigen, dass Ihre Beziehung zu Gott kaputt ist - unwiederbringlich zerstört – und das der Mensch nichts tun kann, um dies zu ändern. Er muss gerettet werden und Gott musste den ersten Schritt machen.
Damals wie heute ist das ein Anstoß: Jesus sagt nicht nur „Ich zeige euch einen Weg zu Gott“, sondern: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, denn durch mich.“ (Johannes 14,6). Das passt nicht zu unserem „Jeder hat halt seine Wahrheit“. Jesus sagt: Euer Problem ist gravierender und tiefer als ein paar Fehler – ihr seid von Gott getrennt. Abgeschnitten vom Leben. Ihr braucht nicht ein bisschen religiöse Hilfe, ein seelisches Pflaster, sondern ein ganz neues Leben. Und das gibt es nur durch mich, durch mein Kreuz.
An dieser Stelle, stellt Jesus seinen Jüngern eine wichtige Frage: „Wollt ihr auch weggehen?“ (Johannes 6,67) Der Jünger Simon Petrus antwortet: „Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens. Wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes“ (Johannes 6,68). Petrus sagt damit: „Jesus, wo sollten wir denn sonst hin? Wer kann uns geben, was du gibst? Wer kann uns wirklich tragen – im Leben und im Sterben? Du bist nicht nur ein Lehrer, nicht nur ein gutes Vorbild. Du bist der von Gott gesandte Retter.“
Petrus hatte erkannt, wer Jesus Christus wirklich ist. Bist du bereit, weiter über diesen Jesus nachzudenken und über das, was er für dich getan hat, nachzuforschen? Es geht um deine Zukunft, um deinen Platz in der Ewigkeit.
Auch wenn es unbequem ist und nicht in unsere Zeit passt: Lies in der Bibel. Es lohnt sich, mehr über Jesus Christus und sein Werk am Kreuz auf Golgatha zu erfahren.