Mal nachgedacht…

von Jens Kusche

Vor ca. 270 Jahren dichtete ein Graf mit Namen Christian Renatus von Zinzendorf folgendes Bekenntnis: „Ich bin durch manche Zeiten, ja, auch durch Ewigkeiten in meinem Geist gereist. Nichts hat mir’s Herz genommen, als da ich angekommen auf Golgatha. Gott sei gepreist!“

Damit brachte er zum Ausdruck, dass er einen weiten Weg zurückgelegt hat, dass er auf der Suche war und dass er letztendlich angekommen ist.

Wir alle gehen im Laufe eines Lebens durch viele mehr oder weniger bewegte Zeiten. Dabei sind wir mit einer Unmenge von Veränderungen und Ereignissen konfrontiert, die uns unaufhörlich herausfordern - vielleicht sogar überfordern. In unserem Inneren suchen wir nach Ruhe und Frieden oder einem Ausweg aus so mancher Lebenslast und Belastung. Vielleicht treiben uns aber auch viele Fragen um.

Wie wir aus den Worten Zinzendorfs entnehmen können, gibt es da einen Ausweg. Die Lösung liegt in „Golgatha“ – dort, wo Jesus Christus am Kreuz gestorben ist. Er trug dort unsere Lasten, er starb für unsere Schuld vor Gott. Deshalb konnte er auch sagen: „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben.“ Das ruft er selbst uns zu und ermutigt uns, zu ihm zu kommen – zu ihm zu beten.

Und weiter heißt es im Evangelium des Johannes, Kapitel 3, Verse 16 & 17 über Jesus Christus:

„Denn so hat Gott der Welt seine Liebe gezeigt: Er gab seinen einzigen Sohn dafür, dass jeder, der an ihn glaubt, nicht ins Verderben geht, sondern ewiges Leben hat. Gott hat seinen Sohn ja nicht in die Welt geschickt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch ihn zu retten.“

Die Welt – damit sind wir Menschen persönlich angesprochen: damals Graf von Zinzendorf, wir alle heute. Wollen wir diesen Ruf hören?

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