IHM gleich sein
„Wir wissen, dass, wenn es offenbar werden wird, wir ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist“ (1.Johannes 3,2b)
Dieses Wort ist geeignet, gläubige Menschen sehr glücklich zu machen. Der Tatbestand, dass die Welt die Gläubigen nicht als Kinder Gottes erkennt, verändert nicht Gottes ewigen Vorsatz in Bezug auf sie. Die Bibel zeigt auf, dass diejenigen, die sich im Glauben an das Erlösungswerk Jesu Christi am Kreuz auf Golgatha zu GOTT bekehrt haben, Kinder Gottes sind (1. Johannes 3,1). Das sind keine leeren Worte. Gott hat ihnen neues, ewiges Leben geschenkt. Sie sind aus Gott geboren (Johannes 1,12.13). Dies ist noch nicht sichtbar, denn Gläubige haben sich äußerlich nicht verändert. Daher sind sie der Welt unbekannt und von ihr verkannt, genau so wie Christus, ihr Herr, in dieser Welt unerkannt blieb.
Doch als Kinder Gottes sind sie nicht im Unklaren darüber gelassen worden, was ihre Zukunft anbelangt. Jesus Christus wird kommen und sie aus dieser Welt in Seine Herrlichkeit entrücken. Danach wird Er mit ihnen in Macht und Herrlichkeit erscheinen. Bei der Entrückung (1. Thessalonicher 4,13-18) werden die Gläubigen, egal ob schon gestorben oder noch lebend, verwandelt werden, um „Seinem Leib der Herrlichkeit“ gleichförmig zu sein. Danach, bei Seiner Erscheinung (Kolosser 3,4) wird alle Welt Christus in Herrlichkeit und mit IHM die Gläubigen als solche sehen, die Ihm gleichgestaltet sind. Diese unerschütterliche Feststellung wird damit begründet, dass sie den Herrn Jesus sehen werden, „wie Er ist.“ Das setzt voraus, dass sie Ihm vorher gleichgemacht werden, damit sie den Herrn mit verherrlichten Augen anschauen können. Im jetzigen irdischen Leib, der einer in Sünde gefallenen Natur angehört, könnten sie den Anblick des verherrlichten Herrn nicht ertragen. und würden bestenfalls, wie der Apostel Johannes, „wie tot“ umfallen (Offenbarung 1,17). Der Ausdruck „zur Gleichförmigkeit mit seinem Leib der Herrlichkeit“ in Philipper 3,21 setzt voraus, bei der Entrückung umgestaltet zu werden. Das geschieht „in einem Nu, in einem Augenblick“ (1. Korinther 15,52). Es ist Gottes endgültiges Ziel, dass Sein durch den Glauben an Christi Opfer erlöstes Volk, Ihm ähnlich ist.
Jesus Christus, der uns liebt und für uns ans Kreuz und in den Tod gegangen ist, zu sehen wie Er ist, wird Grund ewiger Anbetung und ewiger Freude sein. Könnte das nicht auch ein beglückender Gedanke für Sie sein: Christus gleichgestaltet in Ewigkeit sehen zu können, wie Er ist? Zögern Sie nicht, sich an Ihn zu wenden. Er wird Sie niemals ablehnen, denn ER möchte auch Ihnen die Freude schenken, Ihn sehen zu können wie Er ist. Das geschieht jetzt noch im Glauben, bald aber im Anschauen seiner Herrlichkeit.