Rechtfertigung aus Glauben

von Uwe Sachse

Als Mönch wurde Martin Luther von der Frage geplagt „Wie bekomme ich einen gnädigen Gott?“ Zunächst war es für ihn ein unauflösbares Problem, dass sündige Menschen vor Gott überhaupt rein dastehen könnten. Die biblische Antwort auf diese Frage fand er im Römerbrief. Beim Lesen dieser Texte wurde ihm klar, dass allein durch den Glauben an das Erlösungswerk Jesu Christi am Kreuz Rechtfertigung vor Gott möglich ist. Rechtfertigung ist ein Geschenk Gottes. Dieses Geschenk können Menschen ohne eigene Werke empfangen.

 

Als Luther dies verstand, wurde er ein neuer Mensch. Die Erkenntnis, dass auch die eigenen religiösen Leistungen ein Irrweg sind, wenn es darum geht, einen Zugang zu Gott zu erlangen, war für ihn eine große Befreiung und zugleich der Anstoß zur Reformation im 16. Jahrhundert. Luther wollte, dass auch die anderen Menschen verstehen, dass der Glaube an den Opfertod Jesu Christi – also des einen wirklich Gerechten - für jeden Menschen die Garantie darstellt, selbst vor Gott gerechtfertigt zu werden (Rechtfertigung aus Glauben).

 

Haben wir das auch verstanden? Oder drehen wir uns noch immer im Hamsterrad unserer eigenen Bemühungen? Der Grundgedanke der Reformation vermag auch heute noch Menschen zu befreien.

 

 

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