Tot ist tot?

von Uwe Sachse

Die Botschaft von der Auferstehung Jesu aus den Toten ist zu allen Zeiten auf eine große Skepsis gestoßen. Bereits die Jünger Jesu waren - nachdem sie davon hörten – zunächst irritiert und konnten dieser Botschaft nicht glauben. Später waren sie jedoch mutige Zeugen ihres auferstandenen Herrn.

„Tot ist tot!“ Das ist wohl das gängigste Argument, um weiteres Nachdenken über das Ostergeschehen zu vermeiden. Überhaupt ziehen es viele Menschen vor, sich gar nicht erst mit dem Tod zu beschäftigen und verdrängen bereits die Gedanken an das Sterben. Die Arbeit und die vielen Freizeitangebote leisten ihren Beitrag dazu.

Aber halten wir einmal inne: Sollten wir wirklich das, was wir mit unserem begrenzten Verstand nicht fassen können, verdrängen? Die Bibel bezeugt uns, dass Jesus Christus mit seiner Auferstehung den Sieg über den Tod und den Teufel errungen hat. Sein Sterben und Auferstehen sind die Basis für unsere Errettung. Weil Christus auferstanden ist, werden auch wir auferstehen. Er wird in der Bibel als „der Erstling der Entschlafenen“ bezeichnet (1. Korinther 15,20).

Die Auferstehung Jesu bezeugt die unermessliche Macht Gottes. Er schuf das Universum selbst und hat auch die Macht zur Auferweckung der Toten. Wenn er keine solche Macht hätte, wäre er kein Gott, der unseres Glaubens und unserer Anbetung würdig wäre. Er schuf das Leben und kann es nach dem Tod wieder erwecken. Durch die Auferstehung Jesu aus dem Grab erinnert uns Gott an seine absolute Herrschergewalt über Leben und Tod.

Ja, ohne die Auferstehung Jesu sähe es ganz so aus, als ob der Tod gesiegt hätte. Nun wissen wir aber: Der Tod trägt doch nicht den letzten Sieg davon!

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