Allein aus Glauben

von Siegfried Michel

Am 31.10.1517 schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg.
Luther hatte durch die Beschäftigung mit der Bibel erkannt, dass der Weg zu Gott niemals durch menschliche Leistungen zu finden ist. Er rückte die Aussage „Allein aus Glauben“ wieder in den Mittelpunkt. Aber was oder an wen sollen wir denn glauben? Dazu eine kurze Begebenheit aus der Bibel:
In der Stadt Philippi wurden Paulus und Silas wegen ihres Glaubens gefangengenommen und im tiefsten Kerker eingesperrt. Als sie um Mitternacht Gott Loblieder sangen, geschah ein Erdbeben und alle Türen des Gefängnisses wurden aus ihren Schlössern gerissen. Der verantwortliche Kerkermeister sah es und beschloss, sich das Leben zu nehmen. Die beiden Männer beruhigten ihn und bestätigen, dass kein Gefangener ausgebrochen ist. Innerlich tief bewegt über das, was geschehen war, lädt er sie in sein Haus ein und bewirtete sie. Dabei stellte er die Frage: “Was muss ich tun, um errettet zu werden. Die Antwort lautete: „Glaube an den Herrn Jesus und du wirst errettet werden, du und dein Haus.“  (Apostelgeschichte Kapitel 16)

Jesus Christus ist der von Gott vorgezeichnete Weg zu ihm. Er hat alles getan, was notwendig war, damit wir Menschen wieder Gemeinschaft mit Gott haben können. Allein der Glaube an den Sohn Gottes, Jesus Christus, und an sein stellvertretenden Opfertod am Kreuz von Golgatha bringt uns Menschen wieder zu Gott.

Es ist eine gute Sache, im 500. Jahr der Reformation neu über dieses so wichtige Thema nachzudenken. Gott und sein Weg zu ihm haben sich bis heute nicht verändert. Gehen muss ihn aber jeder persönlich - und zwar mit Luther gesprochen „Allein aus Glauben“.

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