Der Mensch, eine lebendige Seele...

von Jens Kusche

„Und Gott der HERR machte den Menschen aus einem Erdenkloß und blies ihm ein den lebendige Odem in seine Nase. Und also ward der Mensch eine lebendige Seele.“

Vorausgesetzt, dass wir dem Wort Gottes Glauben schenken, kommen wir zu der Einsicht, eine lebendige Seele zu besitzen. Gott wollte von Anfang an Gemeinschaft mit uns haben. Wir waren sozusagen eine „frische Verkörperung“ unserer göttlichen Herkunft – mit einem Odem direkt von Gott (Odem: Atem, Hauch, Luft; im Griechischen auch als Pneuma, Atem, Seele, Geist bezeichnet). Gott ist - wenn man das so sagen möchte - Vater und Mutter in gleicher Weise.

Und dann gab es da den Sündenfall. Adam – der erste Mensch – handelte eigenwillig und selbstbestimmt ohne seinen göttlichen Vater. Seitdem sind wir alle von dieser Gemeinschaft mit Gott abgefallen. Wir können aus der Bibel entnehmen, dass jeder von uns bis heute an diesen Sündenfall mit zu tragen hat.

Wie bei Eltern, deren Tür für ihre Kinder auch nach großen Verfehlungen immer offen steht, wenn sie zurückkommen möchten, so ist es auch bei Gott. Die Bibel lehrt aber nicht, dass man nach dem Sterben sozusagen „automatisch“ wieder in den Schoß des Schöpfers zurückkehrt. Vielmehr heißt es in der Bibel: „So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, welche nicht aus Geblüt, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.“

Gott wendet sich an uns mit einem Angebot und Weg zur Rückkehr in und durch seinem Sohn Jesus Christus. Wer wirklich umkehren und in diese Gemeinschaft mit dem reinen und heiligen Gott zurückkehren möchte, muss ihm seine Verfehlungen und Sünden aufrichtig bekennen. Gott sagt ihm in der Bibel zu: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ Wer seine Sünden bekennt und im Glauben annehmen kann, dass Jesus Christus, der Gekreuzigte, Gestorbene und wieder Auferstandene ist, den nimmt Gott also wieder an.

Von Jesus Christus heißt es: „Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm. Denn es hat ja Christus einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, auf dass er uns zu Gott führe.“

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