Soll er sich mir zeigen, dann glaube ich!

von Thomas Frind

„Wenn es Gott wirklich gibt, soll er sich mir doch zeigen. Dann glaube ich auch.“ Diese Aussage bekommen Christen oft zu hören, wenn sie über ihren Glauben sprechen und sie ist fast genauso alt wie die Menschheit.
„Der Christus, der König Israels, steige jetzt herab vom Kreuz, damit wir sehen und glauben“ (Markus 15, Vers 32). Diese Worte wurden von Schaulustigen ausgesprochen, als Jesus Christus am Kreuz hing und Todesqualen litt.

Noch vor einigen Jahren habe ich genauso geredet, doch zum Glück wurde ich zum Umdenken bewegt. Heute kann ich verstehen, dass das Leiden des Mannes am Kreuz damals das allergrößte Zeichen war und ist.

Vor allem im Neuen Testament mahnt Gott immer wieder zum unbedingten Glauben und Vertrauen. Unbedingt - das heißt ohne Forderungen, ohne Hinterfragen, ohne Zweifel. Die Schaulustigen damals unter dem Kreuz zweifelten an der Göttlichkeit des Gekreuzigten, hinterfragten damit seine Person und forderten ein Zeichen, um etwas zu haben, worauf sie ihren Glauben hätten begründen können.

In Sprüche 8 stellt Gott die „Spielregeln“ klar: „…die mich suchen, finden mich…“ (Vers 17). Wir sind es, die ihn in unserem Leben suchen sollen. Und er sagt zu, dass er sich finden lassen wird. Wir sind es also, die den ersten Schritt auf Gott zugehen sollen. Die gesamte Menschheit betreffend hat Gott den ersten Schritt getan - damals am Kreuz. Er hat seinen Sohn gesandt, um Erlösung zu schenken und uneingeschränkten Zugang zu Ihm selbst. „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat“ (Johannesevangelium 3, Vers16).

Wer ehrlichen Herzens Gott, den Herrn sucht, dem wird er sich zeigen. Das verspricht die Bibel an vielen Stellen. Und wem er sich zeigt – dem Menschen werden Zeichen gegeben werden und er wird sie erkennen.

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