Weihnachtsfriede

von Jens Kusche

Die Weihnachtszeit ist für viele Menschen eine stille friedvolle Zeit, auf die sie sich freuen. Zu Weihnachten kann man ein wenig durchatmen, sich entspannen, bevor das neue Jahr mit neuen Herausforderungen beginnt. Dann merkt man, dass der eigene innere Frieden im Alltagstrott mehr oder weniger schnell wieder verloren gehen kann. 

Ich habe in der Bibel einen Mann gefunden, der - so glaube ich - seinen Frieden gefunden hat. Aus seinen Worten kann man entnehmen, dass dies ein bleibender Friede war – für ihn eine Erfahrung von Vollständigkeit oder vielleicht auch Vervollkommnung.

Die Rede ist von Simeon, der seine Lebenszeit mit Gott im Einklang wandelte. Er kannte die Schriften, die vom Kommen des Messias - des Sohnes Gottes - vorausschauend berichten. An dessen Geburt werden wir zu Weihnachten erinnert. Offenbar sehnte Simeon eine Begegnung mit dem Herrn Jesus Christus, dem Erlöser und Heilsbringer für alle Menschen herbei. Simeon nimmt den wenige Tage zuvor geborenen Jesus auf den Arm und sagt: „Nun, Herr, entlässt du deinen Knecht nach deinem Worte in Frieden; denn meine Augen haben dein Heil gesehen, welches du bereitet hast vor dem Angesicht aller Völker.“ (Lukas 2, 29-31).

Aus den Worten Simeons wird für mich deutlich, dass er in der Begegnung mit Jesus Christus, dem Sohn Gottes, Frieden und auch Vollständigkeit erlebte. Offenbar gab es bis zu dieser Begegnung nichts anderes, das ihm diese Erfahrung geben konnte.

Gottes Wort zeigt uns, wie wir in diese einzigartige und uns erfüllende Beziehung zu unserem Schöpfer zurückfinden können. Von ihm haben wir uns durch Sünde und den Unglauben an einen Schöpfer und Vater aller Dinge getrennt. Es gibt dazu viele Aussagen in der Bibel. Einige Hinweise möchte ich an dieser Stelle für sich selbst sprechen lassen:

„Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist nahe gekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium.“
(Lukas 1, 15)

„Denn Gott ist einer, und einer Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gab zum Lösegeld für alle, wovon das Zeugnis zu seiner Zeit verkündigt werden sollte.“
(1. Thimotheus 2, 5-6)

„Wer irgend bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in ihm bleibt Gott und er in Gott.“
(1. Johannes 4,15)

„Und es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name ist unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in welchem wir errettet werden müssen.“
(Apostelgeschichte 4,12)

Ihnen allen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit sowie ein  Gesegnetes neues Jahr!

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