Der Gott aller Gnade

von Thomas Brust

„Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus, nachdem ihr eine kleine Zeit gelitten habt, er selbst wird euch vollenden, befestigen, kräftigen, gründen.“ (1. Petrus 5,10)

In diesem Vers, den der Apostel Petrus verfolgten Christen schrieb, finden wir vier ermutigende Aussagen:

1. Der GOTT aller Gnade.
Gnade ist immer unverdient. Alles, was wir sind und haben, sind und haben wir durch Gottes Gnade.
- Ohne seine Gnade gäbe es für uns Menschen keine Rechtfertigung vor Gott (Römer 3,24).
- Ohne seine Gnade gäbe es keine Errettung aus Sünde und Tod (Epheser 2,5).
- Ohne seine Gnade gäbe es keine Hoffnung (2.Thessalonicher 2,16).
- Ohne seine Gnade wären wir nicht imstande, Gott zu dienen (Hebräer 12,28).
Wir brauchen seine Gnade, wenn wir im Frieden Gottes leben wollen; und wir sind gut beraten, wenn wir uns an seiner Gnade genügen lassen (2.Korinther 12,9).

2. Gott hat uns berufen zu seiner ewigen Herrlichkeit.
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was das bedeutet? Kein geringerer als Gott selbst beruft uns zu seiner ewigen Herrlichkeit. Da möchte man fragen: „Wer bin ich, dass die höchste Person im Universum eine solche Berufung über mir ausspricht? Das kann nur Ausdruck einer unergründlichen Liebe sein. Und genau die hat Gott in der Gabe seines Sohnes Jesus Christus bewiesen. Durch den Glauben an sein Erlösungswerk auf Golgatha wird diese Berufung Gottes für jeden greifbar.

3. Nachdem ihr eine kleine Zeit gelitten habt.
Leiden scheint kein Gegenstand der Ermutigung zu sein. Nein, wir alle leiden nicht gern. Trotzdem bleibt auch vielen Gläubigen Leiden nicht erspart. Das galt auch für jene, denen Petrus diese Worte schrieb. Die Ermutigung liegt hier in drei Worten begründet: eine kleine Zeit. Gemessen an der Ewigkeit, und der ewigen Herrlichkeit, zu der uns Gott berufen hat, bleiben die Zeiten des Leidens immer nur unbedeutend, endlich und klein.

4. Gott selbst wird euch vollenden, befestigen, kräftigen, gründen.
Wenn wir uns anschauen, dann entdecken wir an uns so viel Unvollendetes, Unbefestigtes, Kraft- und Grundloses. Da ist es so schön zu wissen: Gott selbst will das ändern. Er möchte uns umgestalten in das Bild seines geliebten Sohnes, damit wir ihn durch unser Leben ehren. Möchten Sie das auch?

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