Ausgespäht?!

von Jürgen Koch

Es ist schon beunruhigend: ein Telefonat wird vielleicht mitgehört, die letzte Mail auf bestimmte Schlagworte durchleuchtet. Auf Veranstaltungen kann jeder Schritt durch Überwachungskameras eingesehen werden und jeder Klick auf dem PC wird irgendwo registriert und gespeichert.

Ist bald wirklich nichts mehr privat, anonym oder geheim? Können vielleicht bald auch noch unsere Gedanken ausgespäht werden?

Was uns in Bezug auf andere Menschen berechtigter Weise Sorgen macht, ist für Gott seit es die Menschheit gibt Realität. Er als unser Konstrukteur kann natürlich auch die Gedanken lesen. Diese Tatsache wird in der Bibel eindeutig beschrieben:
Psalm 139,1: „Herr du hast mich erforscht und erkannt. Du kennst mein Sitzen und mein Aufstehen, du verstehst meine Gedanken von ferne.“
Die Vorstellung, dass Gott alles über uns weiß, kann Angst und Beschämung bringen, aber auch trösten und Mut machend sein.
Gott können wir nichts vormachen. Er kennt unsere Motive und „Hintergedanken“. Er sieht das Herz an und damit auch, ob unser Glaube echt oder geheuchelt ist. Weil er unsere Gedanken kennt, weiß er auch ganz genau, was wir meinen und wie wir uns fühlen. Und über allem hat er uns lieb und will mit uns kommunizieren. Wir Christen nennen das Beten. Man kann sogar lautlos beten, weil Gott auch unsere im Gedanken gesprochenen Gebete kennt.

Gott will uns nicht ausspähen, sondern er will, dass wir eine Beziehung zu IHM aufbauen. Er will, dass wir uns ihm zuwenden.

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