Was ist dein Name?

von André Wolframm

In der Bibel stellt Gott in 1. Mose 32,28 einem Mann diese Frage. Sollte ein allwissender Gott nicht den Namen eines Mannes wissen? Gott kannte diesen Mann durch und durch. Aber dieser kannte sich selbst nicht. Sein Name war „Jakob“, was im Hebräischen „Betrüger“ oder „Verdränger“ bedeuten kann. Es ist interessant zu sehen, dass diese Eigenschaften in seinem Leben zu finden waren. Als er also auf die Frage Gottes „Was ist dein Name?“ seinen Namen nannte, gestand er auch seine Schuld. Er hätte auch sagen können: Mein Name ist „Sünder“.

Gott hat auf diese Selbsterkenntnis gewartet, denn erst jetzt konnte er ihn von seiner Schuld befreien. Er gab ihm einen neuen Namen: „Israel“. Diesen Namen kann man mit „Gott herrscht“ übersetzen.

Haben wir nicht auch alle gesündigt in unserem Leben und ist unser Name vor Gott nicht ebenfalls “Sünder”? Doch wenn wir das vor Gott bekennen, dann bringt uns Gott mit einem neuen Namen in Verbindung - dem seines geliebten Sohnes, der für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist: Jesus Christus.

„Und es ist in keinem anderen das Heil, denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in dem wir errettet
werden müssen.“ (Apostelgeschichte 4,12)

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