Der Preis der Errettung

von Thomas Brust

„… der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gab.“

So kann man es in 1. Timotheus 2,5 lesen. Jesus Christus, der Sohn Gottes, welcher Mensch wurde, gab nach seinen eigenen Angaben sein Leben (Matthäus 20,26), sein Blut (Matthäus 26,28) und seinen Leib (Lukas 22, 19). Im o. g. Vers ist dies alles in dem Ausdruck „er gab sich selbst“ zusammengefasst. Als Teilhaber an dem göttlichen Ratschluss gab er willig das, was kein anderer zur Errettung der Menschen geben konnte. Er war der einzige vollkommene Mensch auf der Erde, der solch ein Erlösungswerk vollbringen konnte, denn er war Gott und Mensch zugleich, und er war ohne Sünde. Deshalb konnte er stellvertretend für uns sündige Menschen in das Gericht Gottes gehen, das gerechterweise über jeden Sünder kommen müsste. Doch durch sein Blut kann er nun die Sünden der Menschen für immer sühnen.
Das Wort „Lösegeld“ betont hier die Kosten der Errettung. Der Tod Christi am Kreuz war zudem in seinem tiefsten Wesen stellvertretend. Dies wird in dem Ausdruck „für alle“ deutlich.
Es ist eine herrliche Wahrheit, dass hier kein einziger Mensch von der Reichweite dieses Erlösungswerkes ausgeschlossen ist. Der im Opfer Christi bezahlte Preis wurde im Hinblick auf alle Menschen als „Lösegeld“ bezahlt. Doch dieser Preis hat nur Wirksamkeit bei denen, die seinen Wert glaubend für sich in Anspruch nehmen.
Ist Dir, lieber Leser, schon bewusst geworden, wie viel der Herr Jesus für uns sündige und verlorene Menschen getan hat? Welch eine unfassbare göttliche Liebe steht hinter solchem Handeln, die sich selbst für uns hingibt, damit wir Gemeinschaft mit Gott haben und seine Herrlichkeit schauen können!

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