Ein Blick und (nicht) alles erfasst… (Teil 1)

von Thomas Frind

Die Maschine hebt ab. Ein langer Flug steht bevor. Ein Stunde, Zwei Stunden. Langweilig.

Reihe 31, Sitz A und Sitz B:

 Kind: „Mama, warum sieht der Mond so komisch aus?“
 Mutter: „Es ist Halbmond.“
 Kind: „Und wo ist dann der Vollmond?“
 Mutter: „Das ist derselbe.“
 Kind: „Nein, das da ist doch nur ein halber.“
 Mutter: „Das ist der ganze.“
 Kind: „Der ganze ist aber rund. Der da sieht aus wie ein Ei.“
 Mutter: „Der ist rund. Du kannst es nur nicht sehen.“
 Kind: „Und Du? Kannst Du es sehen?“
 Mutter: „Nein, ich kann es auch nicht sehen. Ich weiß es aber. Pass auf, nicht alles was Du nicht sehen kannst, ist nicht da. Und nicht alles was Du sehen kannst, ist da.“

Reihe 30, Sitz A: Der blinde Jakob lächelt über das Gespräch in Reihe 31.

Zwischenstopp.

Auf dem Rollfeld teilt der Kapitän mit, dass sich der Weiterflug um zwei Stunden verschiebt. Die Fluggäste dürfen die Maschine verlassen und sich die Beine vertreten.
Fast alle Passagiere nutzen die Chance und gehen von Bord. Jakob nicht. Sein Hund liegt still vor seinen Füßen. Sie fliegen oft, sind Warten gewöhnt. „Willst Du nicht raus, Jakob?“ fragt der Kapitän. „Ich kann ein Stück mit Dir gehen.“ „Nein, ich bleibe. Aber mein Hund würde sich sicher gern die Pfoten vertreten.“
Vor Entsetzen starr stehen die Leute am Gate Spalier, als sie den Kapitän in seiner Uniform mit Pilotenbrille und dem Blindenhund sehen.

Lesen Sie die Bibel und lassen Sie sich von Gott selbst sehend machen für die Dinge, denen Sie momentan noch nichtsehend gegenüber stehen. Er liebt Sie von ganzem Herzen und möchte Ihre Schuld mit an das Kreuz auf Golgatha nehmen, wo Er Seinen Sohn Jesus Christus geopfert hat.

Er weist niemanden zurück, der ihn ehrlich um Gnade bittet, wie dieser Blinde von dem wir im Lukas-Evangelium lesen, der Jesus ehrlich bittet:
Und Jesus sprach zu ihm: "Sei sehend! Dein Glaube hat dich geheilt." (Lukas 18,42)

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