Freundlichkeit

von Daniel Brust

Freundlichkeit ist eine Tugend, die ohne großen Aufwand unser tägliches Leben und die zwischenmenschlichen Beziehungen angenehmer macht. Ein lächelndes Gesicht, ein freundliches Wort freut uns, muntert uns auf. Solche kleinen Freundlichkeiten können – wenn sie nicht gespielt sind – unseren Tag schön machen.
Schon vor 3000 Jahren hat der weise König Salomo postuliert: „Freundlicher Anblick erfreut das Herz; eine gute Botschaft labt das Gebein.“ (Nachzulesen in der Bibel, Sprüche Kapitel 15 Vers 30).

Allzu oft vermissen wir jedoch die Freundlichkeit bei anderen Menschen und auch bei uns selbst. Der Alltagsstress zehrt an unseren Nerven, oder wir fühlen uns ungerecht behandelt, oder wir misstrauen dem Anderen – und die Freundlichkeit verschwindet klammheimlich mehr und mehr aus unserem Leben. Man müsste freundlich sein können auch im Stress, auch bei unfreundlicher Behandlung …

Die Bibel berichtet von der Freundlichkeit Gottes, die nicht auf unsere Freundlichkeit wartet: „Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig“ (4. Mose Kapitel 6 Vers 25). Gottes Freundlichkeit, sein „leuchtendes Angesicht“ ist Gnade, unverdiente Zuwendung.

Gott ist so freundlich zu uns Menschen, dass er seinen Sohn geopfert hat für unser Versagen, für unsere „Unfreundlichkeit“ ihm gegenüber, für den Schuldenberg, den wir mit unserem Denken, Reden und Handeln aufgehäuft haben. „Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“ (Johannes-Evangelium Kapitel 3 Vers 16)

Der Gott, den die Bibel beschreibt, tut nicht freundlich – er ist freundlich, in einzigartiger Weise und unverdient.

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