Vom Umtausch ausgeschlossen

von Thomas Frind

Der Gesetzgeber ist heutzutage bemüht, die Verbraucher zu schützen, indem er Gesetze erlässt, die uns als Kunden gewisse Rechte einräumen. So haben wir zum Beispiel das Recht, innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen von einer Kaufentscheidung zurückzutreten. Wir haben also genug Zeit, um die neuen Sachen auszuprobieren und nachzudenken, ob wir sie behalten oder doch zurückgeben. Darüber hinaus haben wir in der Regel zwei Jahre Garantie. Ist das Produkt defekt, können wir es in dieser Zeit umtauschen. Nur manchmal - gerade bei den Schnäppchen - findet man ein Schild „Vom Umtausch ausgeschlossen“. Da muss man sich den Kauf gut überlegen.

Wenn wir eines Tages vor unseren Schöpfer treten, müssen wir für unser Leben Rechenschaft ablegen. Kein Mensch ist fehlerfrei. Dem wird wohl jeder zustimmen. Aber Gott nennt diese Fehler Sünde. Und darüber wird er jeden einzeln richten:

„… Denn wir werden alle vor den Richterstuhl Gottes gestellt werden.“ (Römer 14, Vers 10)
„Also wird nun ein jeder von uns für sich selbst vor Gott Rechenschaft geben.“ (Römer 14, Vers 12)

Selbst die kleinste Sünde trennt uns für ewig von Gott. Doch das muss nicht so sein. Gottes Sohn - Jesus Christus - hat durch seinen Tod am Kreuz diese Trennung beseitigt. Er hat gelitten, stellvertretend für uns alle. Wenn wir ihn und das Angebot seines Erlösungswerkes persönlich annehmen, steht nichts mehr zwischen uns und Gott.

„Denn Gott erweist seine Liebe darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist.“ (Römer 5, Vers 8)

Doch dazu müssen wir uns in diesem Leben für Jesus Christus entscheiden. Niemand weiß, wann sein Leben zu Ende ist. Danach gibt es kein Zurück, denn diese Entscheidung ist "Vom Umtausch ausgeschlossen".

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