Ein „Navi“ fürs Leben

von Jürgen Koch

„Und wenn ihr zur Rechten oder wenn ihr zur Linken abbiegt, werden deine Ohren ein Wort hinter dir her hören: Dies ist der Weg, den geht!“

Dieses Zitat stammt nicht etwa aus der Gebrauchsanweisung eines modernen Navigationsgerätes, sondern ist ein mehrere tausend Jahre altes Bibelwort aus dem Jesaja-Buch Kapitel 30 Vers 21, in dem Gott seinem Volk Mut macht, ihm zu vertrauen. Dieses Volk Israel hatte es in seiner eigenen Geschichte erlebt, wie Gott es sicher aus Ägypten ins „gelobte Land“ hinein navigierte. Dazu benutzte er damals eine Wolkensäule bei Tag und eine Feuersäule bei Nacht.

Aber wie ist es bei uns heute? Führt uns Gott da auch? Ja, sicher will er das, aber es liegt an uns, ob wir uns von ihm führen lassen. Dabei ist auch nicht jede unserer Lebenssituationen eine Fügung Gottes. Oft genug gehen wir unsere eigenen Wege und manövrieren uns dabei in schlimme Verhältnisse. Dann hilft nur „umkehren und wenden“ hin zu Gott. Am besten sagen wir es ihm im Gebet, dass wir uns auf unseren eigenen Wegen verfahren haben und bitten ihn um Führung auf den richtigen Weg.

In dem Text in Jesaja 30 steht in Vers 15: „Durch Umkehr und durch Ruhe werdet ihr gerettet. Im Stillsein und Vertrauen ist eure Stärke.“

Aber woran erkennt man den Willen Gottes in Entscheidungssituationen? Sicher, es steht in der Bibel, welche Wege grundsätzlich richtig oder auch falsch sind. Aber in der Feinabstimmung ist oft die Stille vor Gott nötig, um beim Nachdenken über sein Wort und beim Beten die richtige Richtung gezeigt zu bekommen. Gott, der Herr hat von oben her die Übersicht über alles und er sieht unser Leben vom Ziel her. Er will uns gute Wege führen. Vertrauen wir ihm!

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