Das Unsichtbare sehen

von Stephan Koch

Auch ohne sich bewusst vorzunehmen, die Natur zu beobachten, konnte man in den letzten Wochen ihre Veränderungen wahrnehmen. Die Blätter an den Bäumen haben sich erst verfärbt und sind dann von den Bäumen gefallen. Es ist kälter geworden. Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Der Oktober hatte noch ein paar schöne Tage, in denen man im Sonnenschein und bei angenehmen Temperaturen durch bunt gefärbte Wälder gehen konnte. Der November wird unangenehmer und kälter werden.

Diese Dinge lassen sich freilich jedes Jahr neu beobachten und überraschen uns nicht mehr. Die Frage ist eher, wie wir so etwas beobachten, bewerten und hinterfragen. Sagen wir einfach, dass es eben so ist, was dann als Generalerklärung für alles herhalten muss, oder fragen wir noch danach, was dahinter steckt.

Als Christ glaube ich, dass hinter allem der Gott steht, der die Welt gemacht hat, der Vater Jesu Christi. Dieser Hintergrund lässt mich ganz anders auf meine Umwelt blicken. In der Bibel kann man lesen, dass etwas vom Wesen Gottes und von seiner Größe in der Natur zu finden ist. Vielleicht müssen wir nur die Augen offen halten und bewusst wahrnehmen, um Gott erkennen zu können in all seiner Größe.

„…denn das Unsichtbare von Gott wird geschaut, sowohl seine ewige Kraft, als auch seine Göttlichkeit, die von Erschaffung der Welt an in dem Gemachten wahrgenommen werden kann.“ (Römer 1,20)

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