Warum lässt Gott das alles zu?

von Thomas Brust

Nahezu täglich erschrecken uns die Medien mit Nachrichten über Unfälle, Terror, Gewalttaten, Kriege und Verbrechen. Vergehen und Gewalt an Kindern lassen uns erschüttert aufhorchen. Naturkatastrophen reißen plötzlich Menschen in den Tod. Täglich sterben Menschen eines unnatürlichen Todes. Die Welt scheint aus den Fugen zu geraten und manchmal trösten wir uns damit, dass dies alles weit weg von uns passiert.

Da reden einige noch von Gott und seiner Liebe zu uns Menschen. Wenn Er denn uns Menschen liebt, wie kann Gott das alles zulassen?

Doch haben Sie schon einmal davon gehört, dass Gott noch viel mehr zugelassen hat? "Gott, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat..." So kann man es im Brief an die Römer lesen.

Gott selbst hat seinen geliebten Sohn für uns in den Tod gegeben - was für eine unfassbar große Tatsache! "Der Herr hat ihn treffen lassen unser aller Ungerechtigkeit. ...Dem Herrn gefiel es, ihn zu zerschlagen, er hat ihn leiden lassen" (Jesaja 53,6.10).

Das hat Gott selbst getan! Er hat unsere Sünden genommen und auf Jesus, seinen Sohn, gelegt. Wie gut für uns, das Gott das getan hat! Wir kennen nicht die ganze Tiefe unserer Verdorbenheit und die ganze Menge unserer Sünden, die uns von Gott trennen, aber Gott kennt sie. Wir sind uns unserer bösen Neigungen oft nicht bewusst, die durchaus zu solchen schrecklichen Dingen ausufern können, wie eingangs erwähnt.

Doch alles, was nötig war, um uns vor Gottes gerechtem Zorn zu erretten, ist im Tod seines Sohnes geschehen. Jesus Christus, der Reine und Fleckenlose ist an unserer Statt von Gott gerichtet worden. Gott behandelte ihn so, wie wir das eigentlich um unserer Schlechtigkeit und Sünde willen verdient hatten. Gott tat das, damit er uns behandeln könnte, wie es seine Liebe verlangte. Der Herr Jesus nahm unseren Platz am Kreuz von Golgatha im Gericht Gottes ein, damit wir seinen Platz im Leben, in Gerechtigkeit und in ewiger Herrlichkeit mit ihm teilen sollten.

Haben Sie schon einmal Gott dafür gedankt, dass er in seiner unendlichen Liebe so gehandelt und zugelassen hat, dass sein geliebter Sohn an Ihrer Statt, wegen Ihrer Sünden und Ihnen zugute im Gericht Gottes leiden musste?

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