Wieso? Dafür kann ich doch nichts!

von Peter Schmitz

  • Du hast ja gerade deine Schwester geschlagen!“ „Sie hat angefangen.“
  • „Warum kommen Sie heute zu spät?“ „Ich bin aufgehalten worden.“
  • Er hat ein Kind misshandelt, aber er hatte selbst eine schwere Jugend.

Das sind nur einige Beispiele, die uns sicher nicht fremd sind. Für alles fällt uns Menschen eine Ausrede ein, warum wir nicht verantwortlich für etwas sind, was uns oder anderen schadet.

Beobachten Sie sich mal selbst. Wenn etwas im Alltag nicht so klappt, fällt Ihnen nicht oft jemand ein, der dafür verantwortlich ist? Notfalls ist es ganz allgemein das Wetter, die heutige Jugend oder die Politik. Es ist schon tragisch, dass wir eine Gesellschaft von Opfern sind!

Das ist ein uraltes Phänomen. Adam bestritt nicht, von der Frucht im Paradies gegessen zu haben. Er zeigte aber auf Eva und sagte zu Gott: „Die Frau, die du mir gegeben hast, sie gab mir von dem Baum, und ich aß.“ Eva, die sich jetzt rechtfertigen musste, meinte: „Die Schlange betrog mich, und ich aß.“ Ja, irgendwie schien jetzt keiner richtig Schuld zu haben. Adam schob sogar Gott die Verantwortung hin, denn der hatte ihm ja die Frau gegeben.

So ganz tief in unserem Inneren wissen wir Menschen jedoch, dass wir Schuld haben. Oder haben Sie noch nie gelogen? Noch nie einen schlechten Gedanken gehabt? Adam und Eva wussten das auch. Aber sie versuchten, diese Schuld so los zu werden, indem sie sie auf andere abschoben.

Für die Dinge im Alltag sollten wir nun wirklich die Verantwortung übernehmen. Also: „Ich bin zu spät, denn ich habe mich aufhalten lassen“ und nicht „mein Kollege hat mich aufgehalten“. Das ist gewiss auch nicht schlimm. Aber wie ist das mit Schuld, für die ich Verantwortung trage, die mich belastet?

Jetzt stellen Sie sich einmal vor, Sie könnten die Schuld Ihres Lebens wirklich abschieben auf jemand anderes. Sie wären dann frei davon und könnten froh werden. Wir Christen kennen das! Wir durften unsere Schuld los werden, weil Jesus Christus bereits bestraft wurde für das, was wir an Sünde getan haben. Er starb für uns Menschen am Kreuz und wurde von Gott gerichtet. Gott behandelt uns nun so, als hätten wir nie Schuld gehabt.

Die Bibel sagt: „Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohne nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes

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